Die technischen Weiter- und Neuentwicklungen in allen Bereichen des Druckprozesses waren in jüngster Vergangenheit beträchtlich und gehen kontinuierlich weiter. So verliert der klassische Siebdruck beispielsweise angestammte Bereiche der Print-Produktion an den Digitaldruck. Dabei verändert sich das alte Druckverfahren (und die Unternehmen), wird selbst weiter entwickelt und verfeinert und geht Allianzen und Kombinationen mit anderen Technologien ein. An Vielseitigkeit seiner Einsatzbereiche wird der Siebdruck unübertroffen bleiben. Anhand unterschiedlichster Beispiele aus der Produktionswelt der Siebdrucktechnik soll in der vorliegenden Serie gezeigt werden, „Was der Siebdruck kann“
Siebdruck-Serie (1)
Rollensiebdruck im Großformat
Die Verantwortlichen bei Iffland entwickelten die Idee, die bekannte Vorgehensweise bei kleinformatigen Anwendungen wie dem Etikettendruck einfach auf großformatige Produkte zu übertragen. Auslöser waren Aufträge für verschiedene Surfboard-Hersteller. Hier wurden Kunststoffe bedruckt und später weiterverarbeitet. Da auch vor- und nachgelagerte Produktionsschritte grundsätzlich von Rolle zu Rolle möglich waren, entschied man sich, die Großformatmaschine auf eine Rollenanlage umzurüsten.
Mit einem maximalen Druckformat von 1300 x 3700 Millimeter und einer Druckleistung des 3,5-fachen einer Bogensiebdruckmaschine stand und steht so nicht nur ein hochproduktives System zur Verfügung, sondern auch ein Fertigungsweg, der zum Beispiel im Vergleich zu Rollen-Digitaldruckmaschinen eine ganze Reihe Vorteile aufweist.
„Im Gegensatz zu Rollendigitaldruckmaschinen sind wir im Siebdruck völlig flexibel, was den Einsatz unterschiedlicher Farbsysteme betrifft, so dass eine optimale Haftung auf dem Bedruckstoff genauso gewährleistet ist, wie eine zielgerichtete Auswahl der Druckfarbe im Hinblick auf den Einsatzzweck“, sagt Alexander W. Bohlender, Vorstandsvorsitzender der Iffland AG. Dabei sei es völlig unerheblich, ob es sich um ein Lösemittel- oder ein UV-Farbsystem handele, da die Rollenmaschinen beide Farbsysteme verarbeiten beziehungsweise trocknen können.
Somit sind neben grafischen Anwendungen, wie zum Beispiel Spannbändern und großflächigen LKW-Beklebungen auch eine ganze Reihe technisch-industrieller Anwendungen möglich. Ob Filter für die Automobilindustrie oder Preisanzeigen für Tankstellenpylone - alle Anwendungen, die hohe Anforderungen an UV-Stabilität, Hitze und Kälte sowie mechanische Belastbarkeit aufweisen und zudem sinnvoller Weise von Rolle zu Rolle gefertigt und verarbeitet werden müssen, stehen hier im Fokus.
Dennoch sind auch die Vorteile bei grafischen Anwendungen wie der Fahrzeug- und LKW-Beklebung nicht von der Hand zu weisen. „Bei aller Begeisterung für digitale Druckverfahren, sind im Siebdruck bedruckte Selbstklebefolien auf Grund des deutlich höheren Farbauftrages und der hohen Pigmentierung der Druckfarben wesentlich widerstandsfähiger gegen die im täglichen Einsatz auftretenden Umwelteinflüsse“, betont Bohlender. Hinzu komme, dass der dem Siebdruck eigene breitere Farbraum mehr Spielräume in der Gestaltung lässt und mit Sonder- und Schmuckfarben ergänzt werden kann.
„Aber das sind längst nicht alle Vorteile des Rollensiebdrucks“, weiß Bohlender. So werden bei IFFLAND regelmäßig so genannte Endlosspannbänder, zum Beispiel aus Tyvek gefertigt, die bei Sportveranstaltungen und anderen Events zum Einsatz kommen. Gerade wenn es sich um reine Logo-Motive mit nur ein oder zwei Farben handelt, sei das Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar.
IFFLAND – 40 Jahre Druck im Wandel
Im Mai 1969 als Einzelunternehmen „August Iffland – Studio für Siebdruck“ gegründet, wird mit dem Eintritt eines Siebdruck-Meisters und von weiteren drei Mitarbeitern 1972 der Grundstein für die Abwicklung größerer und komplexerer Aufträge gelegt. Zudem kommen nun die ersten mechanischen Siebdruck-Halbautomaten bis zum Format DIN A0 zum Einsatz. Schon hier beginnt bei Iffland der Einstieg in den Großflächen-Siebdruck.
Nach einem Brand und nachfolgender Umsiedlung nach Altenhaßlau wird dort im selben Jahr die erste vollautomatische Siebdrucklinie mit Durchlauftrockner und Abstapler aufgestellt. 1975 kommt Fritz Bohlender als kaufmännischer Leiter und Gesellschafter in das Unternehmen, das fortan gemeinsam geführt wird und unter der Firma IFFLAND Siebdruck KG firmiert. Es folgen weitere Investitionen in Druck- und Trocknungsanlagen sowie umweltverträgliche Reinigungsverfahren.
Als das Unternehmen 1985 in das jetzige Betriebsgebäude in Gelnhausen einzieht, arbeiten bereits 25 Mitarbeiter auch an einer vollautomatischen großformatigen Rollensiebdrucklinie im Format 370 x 130 Zentimeter - ein Novum in der deutschen Siebdrucklandschaft. Seit einigen Jahren wird der eigene Siebdrucker-Nachwuchs selbst ausgebildet; Iffland ist als Meister-Prüfungsbetrieb bundesweit anerkannt.
In Zusammenarbeit mit der Schweizer Lüscher AG wird 1996/1997 ein Meilenstein im grafischen Siebdruck gesetzt. Iffland setzt als erste grafische Siebdruckerei weltweit den „Lüscher Jet-Screen“ ein, der das Druckbild digital und ohne Filme auf die Schablone überträgt. Neben qualitativen Vorteilen werden mit dem CtS-Verfahren insbesondere im Großformat Kosten gespart und auch die Umwelt entlastet, da die chemisch aufwendige Filmerstellung entfällt.
Mit umfangreichen Baumaßnahmen wird im Jahr 2002 der Grundstein für die Erweiterung der Abteilungen Vorstufe, Verkauf und Digitaldruck gelegt. Mit einer Gesamtinvestition von circa 1,25 Millionen Euro werden in den Jahren 2002 und 2003 auch die Digitaldruckabteilung grundlegend modernisiert.
Mit dem Austausch der Beschichtungs- und Entwicklungstechnik in der Schablone, sowie zweier Bogenlinien wird die Modernisierung im Siebdruck mit einem Gesamtvolumen von mehr als 500.000 Euro im Jahr 2004 fortgesetzt. Gleichzeitig treten zwei Diplom-Ingenieure Druck und Medientechnologie in das Unternehmen ein, die sich fortan neben dem Tagesgeschäft vor allem den Themen Entwicklung und Standardisierung widmen.
2005 wird ein großes Hochregallager fertig gestellt und die zweite Großformatrolle installiert. Investitionssumme: 1,4 Millionen Euro. 2007 folgt die Zertifizierung nach ISO 14001, zum Jahreswechsel 2007/2008 die Modernisierung und der Ausbau der Digital-druckabteilung. Neben einer Océ Arizona 250 GT für hoch auflösende Drucke auf starren Materialien und einem HP 9000 S für kleinauflagige 3D-Fahrzeugbeklebungen wurde mit dem Rho 800 Presto von Durst ein digitales Hochleistungsdrucksystem angeschafft, mit dem Auflagen bis zu 150 Stück im Plattendruck abgedeckt werden. Durch diese Investitionen in Höhe von etwa 500.000 Euro wird der Digitaldruck als weitere Kernkompetenz gefestigt.
2010 installiert Iffland den weltweit ersten Rho 1000 von Durst und verfügt damit über das schnellste Plattendigitaldrucksystem der Welt. Parallel dazu wird eine Plattenaufteilanlage mit einer Schnittlänge von 3100 Millimeter aufgestellt, um sämtliche starren Kunststoffe nunmehr im Haus verarbeiten zu können. Die Maßnahme hat ein Gesamtvolumen von 1,5 Millionen Euro.
Heute arbeiten mehr als 55 hoch qualifizierte Mitarbeiter für Kunden aus Industrie, Handel, Banken und Werbeagenturen. Dabei spielt der klassische Druck manchmal nur noch die Nebenrolle. Neben der Projektsteuerung, dem Datenhandling, umfangreichen Konfektionierungs- und Weiterverarbeitungsarbeiten, sind es gerade auch die logistischen Dienstleistungen, die mit steigender Tendenz nachgefragt werden.
Entsprechend ist auch die Fokussierung auf ein Druckverfahren schon lange kein Thema mehr. Produkte und Lösungen stehen im Mittelpunkt. In den Bereichen Außenwerbung, Point-of-Sale, Fahrzeug- und Verkehrsmittelwerbung sowie industrielle Anwendungen ist nicht mehr das Druckverfahren das Maß der Dinge, sondern die Kompetenz in der Beratung, Planung und wirtschaftlichen Projektdurchführung.
Online-Druckereien
Das Netz macht Druck - Wandel in der Druckindustrie
Die Lösung heißt „Print 4 Reseller“. Entwickelt hat sie Olav Kollin, Geschäftsführer und Gründer des Unternehmens Kollin Mediengesellschaft mbH im fränkischen Neudrossenfeld: „Wir haben mit Print 4 Reseller Shoplösungen geschaffen, die den Einstieg in den Online-Markt-Druck für jeden Mittelständler sehr einfach gestaltet. Mit mehr als 7,5 Millionen Produkten bieten wir einen Shop an, der Unternehmen die Möglichkeit gibt, Aufträge selber zu produzieren oder unsere Produkte in Anspruch zu nehmen. Print 4 Reseller stellt für jeden Unternehmer, der über große Druckmengen verfügen muss, eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Alternative dar. “
Print 4 Reseller ist laut Kollin das einzige Online Portal für Drucksachen, das speziell an die Bedürfnisse von Wiederverkäufern (Resellern) aber auch an die Ansprüche von Agenturen, Großkunden und Druckereien angepasst ist. Und bereits nach nur einem Jahr sei die Idee, Geschäftskunden qualitativ hochwertige Druckerzeugnisse zum Discountpreis anzubieten, erstaunlich erfolgreich.
Grund dafür ist sicherlich, dass sich für das Portal spezialisierte Druckereien zusammengefunden haben, die alle schon über viele Jahre Erfahrung sowie gewachsene und gefestigte Kundenbeziehungen verfügten und sich bereits seit längerer Zeit mit dem Thema „Standardisierter Druck“ beschäftigen. Neben der federführenden Kollin Medien GmbH sind bei Print 4 Reseller unter anderem die Holtz Druck AG (ebenfalls Neudrossenfeld) beteiligt, deren Vorstand Alexander Schorsch jahrelang als Präsident des Bundesverbandes Druck fungierte.
„Die Idee des Online-Portals war, die Herausforderungen einer Branche im Wandel gemeinsam anzunehmen und dabei den Fokus auf ein genau definiertes Zielsegment zu legen“, erklärt Kollin. Dem sei eine grundlegende Analyse des Gesamtmarktes „Print“ voraus gegangen. Dabei habe sich gezeigt, dass gerade kleine und mittlere, unabhängige Druckereien zu den Verlierern des Aufstiegs der Discounter und eines entsprechenden Preisverfalls gehören. Die Lösung des Problems war die Konzentration auf eine noch unbesetzte Nische: Den Discount für Reseller.
„Zwar tummeln sich im Internet zahlreiche Discount-Druckereien, sie konzentrieren sich jedoch alle auf die Produktion für kleine Endkunden“, weiß Kollin. Den Service, den Großkunden oder Wiederverkäufer in Dienstleistung, Handel oder Industrie rund um die Produktion seiner Materialien zwingend erwarten, könne dort nicht immer gewährleistet werden. Auch böten solche Druckereien nur Standardprodukte an, die aus einer vorgegebenen. Suchmaske ausgewählt werden müssen.
Genau hier setzt Print 4 Reseller an. Kollin: „Alle Druckereien, die für das Portal produzieren, wurden vorher in Sachen Qualität auf Herz und Nieren geprüft. Der Kunde bekommt hier Produkte geliefert, die seinen höchsten Ansprüchen genügen. Und das absolut variantenreich, denn im Gegensatz zu vielen anderen Discountdruckereien bietet Print 4 Reseller die Möglichkeit, auch jenseits von Standardvorgaben. Ob ausgefallene Formate, Papiere, Halberzeugnisse und Weiterverarbeitungen - es wird gemacht, was geht. Zum Discountpreis. Das spart Geld.“
Außerdem spare das Online-Portal Zeit. So können zum Beispiel Produkte über die Website in nur vier Schritten bestellt werden. Noch schneller geht die Anlieferung von Druckdaten über eine XML Schnittstelle. Der aber wohl größte Unterschied von Print 4 Reseller zu anderen Onlinedruckereien sei der, dass hier nicht nur günstig qualitativ hochwertige Produkte geordert werden könnten. „Reseller erhalten auf Wunsch einen kompletten Onlineshop in Kopie. In ihrem eigenen Layout können Wiederverkäufer hier zu ihren Preisen professionell Print-Produkte vertreiben, ohne selbst eine Druckerei sein zu müssen; Der Wiederverkäufer tritt nach vorn auf, im Hintergrund wird alles von Print 4 Reseller geregelt“, erklärt Kollin.
Dazu macht es das Portal nicht nur möglich, unterschiedliche Warenwirtschaftsysteme von Resellern einzubinden; Es gibt ihnen auch die Option, individuelle Produkte in den Shop zu integrieren. Hat ein Kunde des Resellers schließlich gekauft, wird auch der komplette Versand abgewickelt und jede Lieferung nach genauen Vorgaben verpackt und mit der Absenderadresse des Resellers auf die Reise geschickt. Das spart Zeit und Geld, weil die Ware nicht erst an den Wiederverkäufer gesandt und dort erneut verpackt werden muss.
Keine Rolle spielt dabei, ob der Kunde mit einem eigenen Versanddienstleister zusammenarbeitet, der vor Ort koordiniert werden muss oder ob die Lieferung der Produkte ganz in der Hand von Print 4 Reseller liegt. Welche Variante auch gewählt wird, der Versandprozess wird vom Backoffice geregelt und genau überwacht, so dass auch an dieser Stelle des Geschäftsprozesses höchste Qualität Standard ist.
Bereits heute geht der Kundenstamm weit über den Kreis der reinen Wiederverkäufer hinaus. Zahlreiche Großkunden etwa aus dem Finanzbereich nutzen das Web-to-Print Shopsystem, um interne Aufträge qualitativ hochwertig und unkompliziert abzuwickeln. So werden beispielsweise Visitenkarten für bundesweit verteilte Niederlassungen automatisiert gesetzt, standardisiert produziert und an die entsprechende Adresse versandt, ohne dass eine zentrale Beschaffungsstelle mit diesem Prozess belastet würde.
Ein Beispiel aus dem Pharmabereich sei die Produktion eines zentralen Werbeträgers, der für einzelne Apotheken adaptiert wird. Eine Möglichkeit die auch viele Franchiseunternehmen für sich entdeckt hätten. Aber auch Agenturen - insbesondere Unternehmen, deren Schwerpunkt auf Beratung liegt - nutzten die Möglichkeit, Print-Produkte gleich mit zu vertreiben. Und dass zu guter Letzt auch andere Druckereien mit Print 4 Reseller zusammenarbeiteten und hier zukauften, spreche neben dem fairen Preis für die Qualität der Produkte.
Um diesen hohen Produktionsstandard auch bei größten Auflagen zu gewährleisten, produzieren für das Web-to-Print-Portal bei den beteiligten Partnerfirmen rund 120 qualifizierte Mitarbeiter auf modernsten Druckmaschinen.
Die FESPA und ihre Veranstaltungen (3)
Die Fespa und ihre Messen sind ein zentrales Tool für die Entwicklung und Präsentation der Druck- und Medienbranche. In diesem Jahr erwarten die Druckwelt und ihr Umfeld im Juni die FESPA 2010 in München. Der Siebdruck bat die FESPA, über ihre weltweite Arbeit zu berichten, um diese für die Branche transparenter zu machen. In fünf Folgen skizzieren die Verantwortlichen der Organisation mit Sitz in London die Struktur und Arbeit der FESPA.
Innovation
Mehr als ein Schlagwort - ein Schlüssel zum Erfolg
Ein wichtiger Teil des Prozesses, die Druckerbranche in den Monaten vor jeder FESPA-Veranstaltung für die Teilnahme zu interessieren, besteht darin, eine provokative Botschaft zu formulieren. Diese Botschaft regt unsere Interessengruppen an, neu darüber nachzudenken, wie sie ihr Geschäft leiten. Sie sollen überlegen, wie ein Besuch auf der Messe ihnen beim Erreichen ihrer kommerziellen Ziele helfen könnte.
Letztes Jahr hat sich die Kampagne für die FESPA Digital 2009 darauf konzentriert, den Revolutionsgeist zu entfachen und Druckserviceanbieter zu positiven Veränderungen in ihren Unternehmen zu inspirieren. Auf Revolution folgt Fortschritt, und der Schlüssel zum Fortschritt liegt - insbesondere im Nachfeld der verheerenden, das Jahr 2009 prägenden Wirtschaftskrise - in der Innovation.
In einer Phase des wirtschaftlichen Abschwungs büßen Unternehmer an Selbstvertrauen ein. Die pessimistische Stimmung verursacht Bedenken, Unsicherheit, Verwirrung und leider allzu häufig Passivität. Unsere Kampagne für die FESPA 2010 erinnert die Drucker ungeachtet ihres jeweiligen Prozesses oder ihrer Technologien daran, dass Innovation ihnen helfen kann, die positiven Gelegenheiten zum Unternehmenswachstum zu nutzen, die sich im Wechsel der wirtschaftlichen Gezeiten anbieten.
Es ist enttäuschend, dass Innovation im 21. Jahrhundert zu einer Art Klischee in der Geschäftswelt geworden ist. Das Wort ist vermutlich zu sehr strapaziert worden – aber jeder Unternehmer sollte es von sich weisen, dass neue Ideen, Kreativität, Aktivität und Wachstum „Schnee von gestern“ sind. Innovation bedeutet nicht Neues zu erfinden. Sie bedeutet, unorthodox zu denken, sich ein altes Problem neu anzusehen, ein Gespräch mit offener Einstellung zu beginnen und über andere Lösungen für langjährige Kunden nachzudenken.
In unserer technologieorientierten Branche heißt Innovation zweifelsohne auch Kapitalinvestition, und das ist natürlich für die Druckserviceanbieter wesentlich, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu bleiben. Innovation kann jedoch auch bedeuten, sich zu überlegen, wie unterschiedliche Substrate oder Verbrauchsmaterialien zu besseren Ergebnissen für den Kunden führen können. Oder wie vorhandene Anlagen zum Testen neuer Anwendungen und zur Schaffung unerwarteter Einkommensquellen benutzt werden können.
Ein Gang durch die fünf Hallen der FESPA 2010 auf der Messe München im Juni diesen Jahres wird Druckern, die Prozesse kreativer kombinieren, neue Anwendungen erforschen oder neue Materialien bewerten möchten, reichhaltige Inspirationen bieten. Die einzelnen Zonen, die dem Digital-, Sieb- und Textildruck vorbehalten sind, werden dafür sorgen, dass es praktisch keine Technologie, keine Anwendung und kein Substrat geben wird, die Sie nicht präsentiert sehen werden. Und unser Programm „FESPA Innovate!“ aus Satellitenveranstaltungen umfasst Seminare, Workshops, Präsentationen, Debatten und Konferenzen, die alle darauf abgestimmt sind, die Drucker dabei zu unterstützen, im kommenden Jahrzehnt die Innovation als treibende Kraft in ihren Unternehmen zu etablieren. Dazu gehören besondere Orientierungsveranstaltungen vom deutschen nationalen FESPA-Verband BVDM, die Ihnen helfen werden, das Beste aus Ihrem Besuch auf der FESPA 2010 zu machen.
Innovation ist für die Druckserviceanbieter von heute eine Notwendigkeit und kein Luxus. Wer auch dieser Meinung ist, sollte sich die Zeit vom 22.-26. Juni im Kalender für einen Besuch auf der FESPA 2010 reservieren. Weitere Informationen über alle Aspekte der Messe und das FESPA Innovate!-Programm sowie die Voranmeldung zur Messe gibt es auf der FESPA-Website.




